die heutige nacht, die morgigen zehn stunden, am weg zu schule, in der schule & wieder am heimweg.
die darauffolgende nacht, den tag der offenen tuere, schoen laecheln und winken, oder so in der art & dann geh ich nach hause, bereit mich auf den abend vor - packe meine tasche, und mein gesicht mit wasserfestem make-up voll. beruhige mich, sammel mich, versuche stark zu bleiben & hoffe auf einen kurzen blickkontakt, vielleicht ein hallo, alles nur keine ignoranz.
bitte alles nur keine ignoranz. dann bin ich wieder ganz unten, weiss die 100% sicherheit nichts fuer mich zu fuehlen
ist eingetroffen, wie soll ich dann zurechtkommen? mein leben in den griff bekommen? ich kaempfe jetzt schon den ganzen tag lang mit den traenen, mit mir, meinem inneren schweinehund. ich will das alles nichtmal und trotzdem kann ich das alles einfach nicht abschuetteln, weil dieses ewige hoffen und bangen und hoffen und bangen jede einzelne kraft aus meinem koerper saugt, mich schlapp macht. richtig leblos, aber ich will das ja garnicht, ich fuehl mich so traege, will aber singen, springen, tanzen, schreien, und lachen - mich bewegen, aber es ist alles zu schwer. ein wiederlicher teufelskreis der nur durch schrecken beendet werden kann, oder duch endliches erloesen. aber meine chancen stehen nichtmal 10 zu 90.
- ich hab so angst.

